Den richtigen Hochzeitsfotograf finden oder: Rossis Manifest der „Dos & DonÂŽts“!
EXPECTATIONS!
âDie gröĂten EnttĂ€uschungen haben ihren Ursprung in zu groĂen Erwartungenâ
(Ernst Ferstl)

Viele Hochzeitspaare haben bestimmte Erwartungen an ihren Hochzeitsfotografen. Aber nicht alle Erwartungen sind realistisch.
Den richtigen Hochzeitsfotograf finden
oder:
Die Sache mit den Erwartungen!
Bevor ihr mich bucht, ist es ungemein wichtig, dass ihr euch ĂŒber eure eigenen Erwartungen klar seid.
Denn nichts ist Ă€rgerlicher â fĂŒr mich und fĂŒr euch! – wenn ich mich mit extremem Enthusiasmus in die Arbeit stĂŒrze, am Ende aber bestimmte Bilder aufgrund von falschen Erwartungshaltungen heraus âfehlenâ und die EnttĂ€uschung dann groĂ ist.
Um solchen MissverstĂ€ndnissen direkt vorzubeugen, habe ich dieses âManifestâ geschrieben.
Ja, es sind einige Seiten, aber es ist zwingend nötig, dass ihr alles lest.
Mir ist maximale Transparenz sehr wichtig und eine glasklare Kommunikation sowieso.
Denn am Ende sollt ihr (und ich đ nicht nur happy, sondern komplett aus dem HĂ€uschen sein!
Daher möchte ich euch an dieser Stelle im Detail erzĂ€hlen, was ihr von mir als Fotografen erwarten könnt – vor allem aber auch, was ihr nicht von mir erwarten könnt.
Zwar arbeite ich mit einem ausfĂŒhrlichen Vertrag und weise ganz deutlich darauf hin, diesen auch zu lesen, damit offene Fragen geklĂ€rt werden können.
Aber selbst wenn das geschehen ist, hat man manchmal den Eindruck, dass VertrĂ€ge nur ĂŒberflogen und fĂŒr nicht so wichtig gesehen werden.
Und obwohl man den Vertrag dann unterschrieben hat, kommen am Ende Dinge zur Sprache, die eigentlich im Vertrag ganz deutlich geregelt sind und dennoch allem widersprechen, was eben durch diesen Vertrag in beiderseitigem EinverstÀndnis besiegelt wurde.
Hier rede ich daher nun âTachelesâ, damit spĂ€ter keinerlei Fragen mehr offen sind â dann sind am Ende alle happy und vor allem sind alle Erwartungs-Pfeiler klar erkennbar gesetzt.
Um falschen Erwartungen vorzubeugen, ist eine klare und prÀzise Kommunikation ungemein wichtig! Das erspart euch EnttÀuschungen und mir viel wertvolle Zeit und Energie.
Klipp und klar!
Einige Worte direkt vorneweg:
Ich sehe mich nicht als reinen Dienstleister.
Das ist fĂŒr mein VerstĂ€ndnis als Fotograf extrem wichtig und auch fĂŒr euch!
Denn nach meiner persönlichen Erfahrung aus vielen Jahren Fotografie begegnen mir Kunden, die mich eher als reinen Dienstleister sehen, nicht auf Augenhöhe.
Ihnen geht es dann eher um das AusĂŒben von Macht, um das Kompensieren eigener Unzufriedenheiten, um unrealistische Erwartungen an einen abstrakten unerreichbaren Perfektionismus.
So ticke ich jedoch nicht.
Ich bin zwar in letzter Konsequenz auch Dienstleister, sehe mich aber viel viel mehr als KĂŒnstler.
Ich bin nicht irgendein Fotograf, ich bin Rossi.
Ich bin einer der besten Hochzeitsfotografen Europas. Ich habe mir diese Renommiertheit innerhalb allerkĂŒrzester Zeit aufgebaut, durch extremen Ehrgeiz und einen unglaublichen Willen zum Erfolg.
Ich habe dutzende nationaler und internationaler Awards in den hÀrtesten Hochzeitsfotografie-Wettbewerben weltweit gewonnen. Ich halte nichts von falscher und gespielter Demut.
Ich bin stolz auf meine KreativitĂ€t, darauf, dass ich einfach âmacheâ, wo andere Kollegen noch grĂŒbeln: âSoll ich oder soll ich nicht?â Mein Anspruch an mich selbst ist es, nicht nur besser zu sein als alle anderen, sondern immer auch einen Quant besser zu sein als gestern.
Und genau dafĂŒr buchen mich meine Paare, meine Kunden.
Damit ich aber genau das zaubern kann, was ihr aus meinem Portfolio her kennt, ist es wichtig, dass ihr ganz genau wisst, welche meine âdoÂŽsâ und âdonÂŽtÂŽsâ sind.
Also, reden wir Tacheles!

Meine Bildsprache ist speziell und definitiv kein Mainstream. Ich suche das Besondere! Was sucht ihr?
Was ihr von mir als eurem Hochzeitsfotograf erwarten könnt – und was nicht
1. KĂŒnstler oder Dienstleister?
Ich sehe mich definitiv nicht als reinen Dienstleister. Ich möchte vor allem meine eigene Vision verwirklichen.
Ich sehe mich selbst ganz klar viel eher als KĂŒnstler denn als reinen Dienstleister.
Der Spruch âDer Kunde ist Königâ ist in meinen Augen ein altbackener Mythos, denn er bedeutet fĂŒr mich ĂŒbersetzt, dass ein Fotograf sich unmissverstĂ€ndlich und absolut unterordnet, nicht auf Augenhöhe agiert und zu allem sofort Ja und Amen sagt, was der Kunde wĂŒnscht.
Sehr sehr viele Fotografen nehmen ihre eigene Vision zurĂŒck oder lassen sie gar nicht erst entstehen. Hauptsache, man bekommt den Job.
Dieses Denken teile ich nicht.
Lieber verdiene ich tausende Euro im Jahr weniger, als dass ich mich fĂŒr einen Auftrag verbiege. Wenn ich das GefĂŒhl habe, dass es nicht âpasstâ, und sei da noch so ein klitzekleines Bauchgrummeln, dann nehme ich mir die Freiheit, einen Auftrag abzulehnen. Ich bin im Grunde eine richtige âKĂŒnstler-Divaâ!
Ich möchte, dass man mich fĂŒr meine KreativitĂ€t bucht, fĂŒr meinen besonderen Blick auf das Geschehen, fĂŒr mein Wagnis zu spannenden und ungewöhnlichen Perspektiven, fĂŒr meine âBlitz-Kunstâ und fĂŒr meine Persönlichkeit.
Wer mich bucht, bekommt die volle Breiseite âRossiâ! đ
Ich möchte die komplette Freiheit beim Fotografieren â nur dann kann ich genau die Bilder fĂŒr euch zaubern, die ihr aus meinem Portfolio her kennt. Genau dann werdet ihr wirklich glĂŒcklich sein mit euren Bildern und auch Jahrzehnte spĂ€ter noch in den Tag wieder eintauchen können, als wĂ€re er gestern gewesen!
Ich bin ein sehr selbstbewusster Fotograf, dennoch kann ich am meisten vor allem ĂŒber mich selbst lachen. Ich nehme mich selbst nicht so ernst, aber ich bin in meiner Arbeit und meiner KreativitĂ€t kompromisslos und ungemein konsequent.
2. Die Möglichkeit und Unmöglichkeit fotografischer WĂŒnsche

OMG. Ja, das ist nahe dran am „Baumumarmungsbild“! Eigentlich unglaublich kitschig und bescheuert! Aber wisst ihr was? Ich machÂŽs!
Mega gestellt, völlig bescheuert, oh ja. Aber hey, ich machŽs!
Trotzdem erfĂŒlle ich natĂŒrlich auch fotografische WĂŒnsche!
Ihr wollt ein âFelgen-Putz-Fotoâ oder ein âBaum-Umarmungs-Bildâ?
Ganz ehrlich: Ich finde solche Bilder zwar absolut grausam und schrecklich kitschig und lĂ€cherlich â dennoch wĂŒrde ich sie fĂŒr euch fotografieren.
Dann aber RICHTIG und kreativ umgesetzt!
Denn ich habe dann immer noch die Freiheit, es so fotografieren, wie ich es âseheâ.
Wenn schon ĂŒbelst-absurder Kitsch, dann bitte mit meiner eigenen Handschrift.
Zusammengefasst: Kitsch und eher langweilige âStandardsâ fotografiere ich â jedoch nur auf Wunsch!
HeiĂt aber auch: Von meiner Seite aus werde ich nicht die Inititative zu solchen Bildern ergreifen.
Habt ihr also WĂŒnsche, dann kommuniziert sie mit mir.
Kommen wir nun also zu den Dingen, die ich aus Prinzip nicht fotografiere bzw. den Dingen, nach denen ich manchmal gefragt werde, fĂŒr die jedoch bei mir das eiserne Prinzip âNeinâ gilt.
3. Meine persönlichen Dos & DonŽts!

Mit mir bekommt ihr einen extrem enthusiastischen Hochzeitsfotografen! So klar wie meine Vision sind allerdings auch meine „Bedingungen“! Wenn diese genau eurer Erwartungshaltung entsprechen: BINGO!
– Ich fotografiere keine âtable shotsâ.
Das heiĂt, Bilder von einer Gruppe von GĂ€sten, die zusammen an den Tischen sitzen.
Das sind gestellte âAlibiâ-Bilder, die einfach nur einen Zustand abbilden, aber keinerlei Relevanz fĂŒr eine Reportage haben.
Möchtet ihr dennoch solche Bilder haben, mĂŒsst ihr mir das zwingend am Tag der Hochzeit mitteilen.
Noch eher wĂŒrde ich euch empfehlen, fĂŒr solche Bilder âOnkel Bobâ in den Einsatz zu schicken â ihr wisst schon, das ist der ĂŒber-enthusiastische Onkel mit seiner sauteuren Spiegelreflexkamera, der mit einem frontal-blitzenden Aufsteckblitz und einem tollen Zoom-Objektiv auf jeder Hochzeit zu finden ist.
Bei solchen âtable shotsâ und Ă€hnlichen Bildern geht es nĂ€mlich ĂŒberhaupt nicht um irgendeinen kĂŒnstlerischen Reportage-Anspruch. Das sind einfach nur Fotos, aber keine âBilderâ.
– Ich fotografiere keine âAlibiâ-Bilder wie z.B. das Stammbuch.
Wer kennt nicht den lockeren Spruch des super enthusiastischen Standesbeamten: âUnd jetzt kann der Fotograf noch ein Bild vom Stammbuch machen!â…
Warum? âNaja, das macht jeder Fotograf soâ.
Und genau hier liegt ein groĂes Problem vieler Fotografen. Man fotografiert etwas, âweil man das eben so machtâ.
Wie âtable shotsâ sind solche Bilder allerdings reine âAlibi-Fotografieâ und haben auch hier so gut wie keinerlei dokumentarische Relevanz.
Die Unterschriften auf der Ehe-Urkunde und solcherlei brÀsigen Mief mit dem Charme einer Beamtenstube aus den 80er-Jahren, all das fotografiere ich aus eigener Initiative nicht.
– Ich fotografiere aus eigener Initiative keine langweiligen âStandardsâ beim Hochzeits-PortrĂ€t-Shooting.
Das heiĂt, z.B. ein klassisches âbeide sind voll im Bild zu sehen, stehen zur Kamera gewandt und schauen in dieseâ-Bild. Das ist in meinen Augen Ă€uĂerst langweilig und altbacken.
Ich möchte die Freiheit haben, meine ganz eigene Vision zu realisieren, ich möchte kreativ sein, ich möchte mich gestalterisch austoben können. Das kann solch ein Bild beinhalten, muss es aber nicht.
Wir leben im 21. Jahrhundert und ihr bucht mich und nicht ein Shooting in einem Fotostudio, in dem die Zeit in den 1980er Jahren stehengeblieben zu sein scheint und die schweren schwarzen VorhĂ€nge den Mief des letzten Jahrhunderts ausdĂŒnsten.
Auch hier gilt also: Aus eigener Initiative mache ich solche Bilder in der Regel nicht.
Ihr mĂŒsst mich also auch hier explizit darauf hinweisen, wenn ihr euch dennoch solche Bilder wĂŒnscht.
– Ich kann niemals dafĂŒr garantieren, von jedem einzelnen Gast ein Bild zu machen.
Das ist schlichtweg nicht meine Aufgabe als Reportagefotograf.
Auch kenne ich nicht die kompletten Verwandtschafts-VerhÀltnisse, die Beziehungen zwischen den Menschen, wer wen leiden kann und wer wen nicht etc.
Wenn ihr mir also Listen schickt, auf denen steht, âOnkel x bitte nicht neben Tante y, weil die sich hassen wie die Pestâ, dann kann ich damit ĂŒberhaupt nichts anfangen.
Zwar lerne ich meist zu Anfang des Tages einige enge Freunde und Verwandte kennen, aber wenn ich einmal richtig im Reportage-Flow bin, ist es mir unmöglich, mir ĂŒber den Tag hinweg jeden Namen zu merken und wer zu wem gehört.
Ich fotografiere immer das, was ich gerade als interessant erachte.
Das, was passiert, das fotografiere ich â ich bin jedoch kein Fotoautomat, der die Aufgabe hat, jeden Gast abzulichten, damit spĂ€ter jeder ein Bild von sich bekommt.
Reportage funktioniert so nicht.
Es wird also unweigerlich immer GÀste geben, die womöglich auf keinem einzigen Bild zu sehen sein werden.
Auch hier gilt daher die Regel: Möchtet ihr bestimmte Bilder von bestimmten GĂ€sten, dann kann ich euch diesen Wunsch natĂŒrlich gern erfĂŒllen â aber ihr mĂŒsst mir das ganz explizit auch sagen, die Initiative dazu muss also immer von euch ausgehen.
– Bitte keine Listen!
Ich weiĂ, dass es verlockend ist, sich z.B. auf Pinterest Inspiration zu holen. Oder dass es fĂŒr manchen ein gutes GefĂŒhl ist, einen zeitlichen Ablaufplan minutiös in Excel-Tabellen einzutragen.
Wenn ihr solche Listen erstellt habt, bitte gebt sie mir nicht.
In der actionreichen RealitĂ€t einer Hochzeitsreportage ist de facto ĂŒberhaupt keine Zeit dafĂŒr, dass ich mir minutiös zusammengestellte ZeitplĂ€ne anschauen könnte.
âIch wĂŒrde gerne ein Bild haben, wie das hier auf Pinterestâ.
Das Problem bei solchen âPinterest-Ideenâ ist, dass sich in der Shooting-RealitĂ€t einer Hochzeit so gut wie gar keine dieser Ideen realisieren werden lassen.
Erstens, weil die Location, das Licht, eigentlich alle Ă€uĂeren UmstĂ€nde, ein exaktes Nachstellen solcher Bilder unmöglich macht. Und wenn, wird man nur enttĂ€uscht sein, eben weil sich so etwas niemals 1:1 an jedem Ort und zu jeder Zeit umsetzen lĂ€sst.
Wenn ich PortrĂ€ts fotografiere, brauche ich meine mentale Freiheit. Ich muss meine Sinne offen halten fĂŒr Stimmungen, die Magie des Lichts, spontane Eingebungen.
Dieser Workflow wird durch starre Ideenlisten nur gebremst, wenn nicht sogar komplett unmöglich gemacht.
Vergesst einfach Pinterest.
Lasst euch ĂŒberraschen, setzt euch nicht selbst unter Druck. Go with the flow!
– Ich mache keine schnellen âHey, Fotograf kannst du mal ein Bild von uns machen?â-Bilder.
Das bremst nicht nur den Reportage-Flow massiv und reiĂt mich aus diesem heraus und blockiert wertvolle Zeit, sehr wahrscheinlich gehen durch solche gestellten Bilder vor allem einzigartige Reportage-Momente verloren, weil mein Fokus aus der Reportage herausgerissen wird.
Sagt euren GĂ€sten also bitte, dass sie sich möglichst keine âschnellenâ Bilder von mir wĂŒnschen sollen. Ich möchte keine gestellten Bilder und 99% meiner Hochzeitspaare möchten das auch nicht.
Wenn es doch einige âgestellteâ GĂ€stebilder geben soll, bucht bitte eine Fotobox zu diesem Zweck.
Möglich ist auch ein kleiner Time-Slot, in dem wir einige gestellte GÀste- und Gruppenbilder fotografieren.
Seid euch aber bitte darĂŒber bewusst, dass das alles wertvolle Zeit ist, die fĂŒr die Reportage unwiederbringlich verloren geht.
– Accept your Doppelkinn!
Unzufrieden mit der eigenen Nase, dem Doppelkinn? Zu dick, zu dĂŒnn, zu breit, zu schmal, zu groĂ, zu klein?
âPhotoshop wirdâs schon richtenâ, denken leider viele.
Aber da muss ich euch enttÀuschen, denn ich korrigiere aus Prinzip nichts dergleichen.
Euer Partner heiratet euch, weil er euch liebt, mit all euren Macken, SchwĂ€chen und augenscheinlichen âMakelnâ. Vielleicht ja gerade wegen eurer Makel!
Daher rate ich euch von Herzen: Akzeptiert euch und euren Körper, so wie ihr seid!
Ihr seid ein Unikat und ihr seid schön!
Wenn ihr mich als euren Hochzeitsfotografen mit der Erwartung bucht, ich könnte alle mögliche augenscheinliche âUnperfektionâ mit einem Klick in Photoshop korrigieren, dann bin ich nicht der passende Fotograf fĂŒr euch.
Wenn ihr absolute Perfektion möchtet, mĂŒsst ihr zum Schönheitschirurgen. Oder eine Visagistin buchen, die ihr Handwerk versteht. Wenn ihr euch selbst nicht liebt, dann ist es sinnvoller, euch professionell helfen zu lassen.
Als euer Fotograf kann ich zaubern und oft âaus ScheiĂe Gold machenâ, aber ich bin nicht der Blitzableiter fĂŒr eventuell vorhandene Minderwertigkeitskomplexe oder persönliche Unzufriedenheiten.
– Ich gebe aus Prinzip keine RAW-Dateien heraus.
Auch keine unbearbeiteten Bilder, auch nicht als JPG-Dateien und auch nicht in kleiner Auflösung.
Ich mache auch keinerlei Ausnahmen. Danach zu fragen, ist also völlig sinnlos.
WĂŒrde ich meine RAWs herausgeben, wĂŒrde ich die komplette Kontrolle ĂŒber meine Bilder verlieren und damit mir selbst potentiell massiv schaden.
Stellt euch vor, ihr habt 10.000 unbearbeitete Bilder. Ihr seht 30, 50, 70 Bilder aus einem einzigen Moment. Eine Unmenge an âDatenmĂŒllâ, Test-Shots, viele, viele technisch misslungene Bilder.
Stellt euch vor, ihr zeigt diese Bilder euren Freunden.
Was meint ihr, werden diese denken?
Höchstwahrscheinlich: âOh Gott, was ist denn das fĂŒr ein grottenschlechter Fotograf!â
=> Dazu empfehle ich euch an dieser Stelle ĂŒbrigens auch einen Abstecher zu meinem Blog-Artikel âWarum ich auf einer Hochzeit 8000 Bilder und mehr fotografiereâ.
Das Geheimnis meiner starken Arbeit steckt also im ânettoâ, nicht im âbruttoâ.
Die Essenz der Bilder, die ĂŒbrigbleibt, das sind die Bilder, nach denen ich strebe, die ich jage.
Das ist nur möglich, weil ich extrem viel durch die Momente hindurch fotografiere.
Mich dabei bewege, Perspektiven wechsle, sehr viel wage â und daher eben auch sehr viel âMĂŒllâ produziere.
Dieses Prinzip ist jedoch ein sehr bewusstes, denn zu 99% findet man genau in diesen dynamischen Momenten genau das eine Bild, das starke, einzigartige. Das Unerwartete.
Und deshalb mĂŒsst ihr mir bei der Auswahl der Bilder auch uneingeschrĂ€nktes Vertrauen entgegenbringen.
Könnt ihr das nicht, bin ich nicht der richtige Fotograf fĂŒr euch.
– When the work is done, itÂŽs done.
7 Tage, nachdem ich euch die finale Auswahl habe zukommen lassen, besteht keinerlei Anspruch mehr auf jedwede Verbesserung, Ănderung oder dergleichen.
Alles, was nach der finalen Auswahl und Abgabe der Bilder an zusĂ€tzlicher Arbeit auf mich zukommt, wird daher als zusaĂ€tzliche Arbeitszeit mit 300âŹ/Std. berechnet.
Sobald die finale Auswahl der Bilder steht, werden nach 7 Tagen zudem alle aussortierten Bilder komplett gelöscht, die es nicht in die finale Bearbeitung geschafft haben.
Denkt bitte auch daran, eure Bilder gut zu sichern, macht bitte direkt ein Backup oder besser gleich zwei oder drei.
Die Online-Bildergalerie bleibt mindestens ein Jahr online und natĂŒrlich besitze ich ebenfalls doppelte Backups von allen meinen Arbeiten.
Verliert ihr jedoch euren Stick und möchtet einen neuen zugesandt bekommen, muss ich dafĂŒr pauschal 50 ⏠AufwandsentschĂ€digung berechnen.
Betrachtet eure Bilder als kleine seltene Juwelen. Passt auf sie auf und gebt gut auf sie acht.
LAST WORDS

Habt ihr Bock auf wirklich kreative Hochzeitsfotografie? Oder wollt ihr soliden Mainstream?
All die vielen Worte kann man also im Grunde in einem einzigen Satz zusammenfassen:
SPRECHT MIT MIR!
Geht bitte nicht von SelbstverstĂ€ndlichkeiten aus, weil âman das eben so machtâ.
Jeder Hochzeitsfotograf hat seine ganz eigenen PrioritÀten.
Meine könnt ihr aus obigen âDoÂŽs & DonÂŽtsâ nun ganz klar einsehen.
Verabschiedet euch bitte von dem Gedanken, dass ein x-beliebiger Hochzeitsfotograf bitteschön dies und jenes ungefragt und mit aller SelbstverstÀndlichkeit fotografiert.
Ihr wisst nun, wie ich fotografiere, ihr kennt meine Arbeitsweise, worauf mein Fokus liegt und worauf nicht.
Ich erfĂŒlle eure WĂŒnsche sehr gerne â selbst, wenn sie in meinen Augen der blödsinnigste Kitsch-Mist sind und mich kĂŒnstlerisch und kreativ in keiner Weise irgendwie herausfordern.
Wichtig ist nur eines:
Sagt mir eure WĂŒnsche, sprecht mit mir, kommuniziert mit mir!
In diesem Sinne: Wir sehen uns auf eurer Hochzeit.
Oder eben auch nicht đ
Cheers! Euer Rossi!
P.s.: Mein „Mainfest der Dos & DonÂŽts“ könnnt ihr euch als PDF hier herunterladen! Es ist eine ErgĂ€nzung meines Vertrages und zwingend vor einer Buchung von euch zu lesen und zu bestĂ€tigen.Â
Mir ist es wirklich wichtig, dass ihr euch ĂŒber eure Erwartungen an einen Hochzeitsfotografen ganz klar seid. Nur dann werdet ihr mit mir genau den richtigen Hochzeitsfotograf finden, der zu euch passt wie Arsch auf Eimer! đ


Ich sehe mich definitiv nicht als reinen Dienstleister. Ich möchte vor allem meine eigene Vision verwirklichen.